Splinter Cell Conviction Xbox360 Vorschau



Sebastian Mersch für GameFeature.de
 
Sam Fisher ist zurück! Wir waren zu Gast bei Ubisoft in Düsseldorf und konnten uns einen Eindruck vom neuen Splinter Cell Conviction machen. Man erklärte uns, dass viele, die denn Vorgänger Double Agent gespielt hatten zwar durchaus Spaß am spielen hatten doch die wenigsten hätten diesen Teil auch wirklich bis zum Ende durchgespielt.
Grund genug für Ubisoft einige Dinge zu verändern und wir können durchaus sagen, dass die Veränderungen machen durchaus Sinn machen. Doch gehen wir doch einmal ins Detail.
 
 
Storymässig erfährt Sam, dass seine Tochter doch nicht durch einen tragischen Unfall um Leben gekommen ist sondern, dass Sie ermordet wurde. Nach und nach kommen wir hinter den ganzen Komplott und sind dieses mal nicht im Auftrag der Firma unterwegs sondern handeln als abtrünniger Agent um die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen.  Unsere Reise beginnt auf Malta, wo wir unseren Kontaktmann auf brutaler weise verhören. Hierbei sehen wir schon, je nach Blickwinkel unseres Helden können wir bestimmte Aktionen ausführen, wobei es immer mehrere Möglichkeiten und unterschiedliche Reihenfolge gibt seinen Spitzel zum reden zu bringen. Nachdem wir etwas Überzeugungsarbeit geleistet haben rückt er auch schon mit der Wahrheit ans Licht. Während er uns die Umstände erklärt kann Sam sehen in Form einer Projektion an der Wand ähnlich einer Videoeinblendung ins Spielgeschehen, was der Kontaktmann uns sagen möchte. Außerdem wird in jeder Mission stylisch die Aufgaben der Mission in Textform dargestellt.

 
 
Es folgt ein interessanter Part, wir verlassen per Auto den Schauplatz und stehen kurzer Hand an einer neuen Location. Dieses bedeutet, dass die Zwischensequenzen die Ladesequenzen überbrücken. Das Spiel lädt nur sichtlich den Spielstand bzw. direkt am Anfang des Spiels, danach soll man keinen weiteren Ladebildschirm mehr sehen. Dieser Effekt soll den Spielspaß fördern und uns hat es deutlich beeindruckt.
 
 
 
Fischer geht jetzt ohne Nachtsichtgerät auf Verbrecherjagd, sollte er einmal das Licht ausknipsen sehen wir wie die Farbe schwindet und die Dunkelheit in einen Schwarz/weiß Effekt dargestellt wird. Jedoch sind Aktionsobjekte weiterhin farbig so können wir schnell erkennen wo wir eine Aktion ausführen können. Natürlich können wir auch wieder klettern und Combi-Angriffe ausführen. Wir lucken unter der Tür einfach mit einem Spiegel hindurch und markieren unsere Gegner ähnlich wie man es bei Raven Shield gewohnt ist. Sobald man die Tür nun aufbricht führt unser Held die Schußkombination aus. Wie oft sich dieser im fertigen Spiel auflädt und ob es hierbei Unterschiede bei den Schwierigkeitsgraden gäbe konnte man uns bislang noch nicht sagen.
 
 
Weiter geht es mit einer Neuerung die sogenannte last-seen-Position! Hier sieht man angedeutet, wo einen der Gegner zuletzt gesehen hat. Sehr praktisch wenn unser Held einmal vor vielen Feinden sich verstecken muß und man genau weiß wo der Feind gleich hineilen wird um Ihn dann z.b. von der Decke aus zu eliminieren.  

Fakt ist, dass was man uns gezeigt hatte, sah bereits verdammt gut aus. Einige Feinabstimmungen zwischen geglückte Aktionen und verpasste Aktionen schienen noch nicht perfekt gelöst, so dass ab und zu die gewollten Dinge einfach schief gingen, dennoch hat hier Ubisoft einen ganz neuen Agenten geschaffen, der sicherlich im Herbst 2009 deutlich noch an Fahrt gewinnen kann. Neue Wege geht unser Held in Anlehnung an Filme wie Bourne Identität oder der US Serie 24 und freuen uns auf die Fertigstellung. Splinter Cell Conviction wird für PC sowie Xbox360 erscheinen. Weitere Umsetzungen sind bislang nicht geplant!