Super Mario Galaxy 2


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Simon Winzer für GameFeature.de


 
Mit Mario Galaxy 2 erschien bereits ein zweiter Mario-Titel auf der Wii innerhalb von einem halben Jahr. Bereits gegen Ende 2009 veröffentlichte Nintendo New Super Mario Bros. (siehe bei uns im Test).  Doch eher überraschend war die Ankündigung des Titels auf der letztjährigen E3, denn bislang gab es das noch nie, dass der japanische Traditionshersteller eine Fortsetzung von einem Mario-Franchise auf einer Konsole herausgebracht hat. Doch der erste Teil Galaxys war ein wahrer Prachtitel. Hätte Nintendo am Besten an der Stelle aufgehört, wo es am Schönsten war?

Diese Frage beantworte ich direkt selber einmal mit einem „Nein“, denn schon beim Öffnen der Verpackung gerät man ins Schwärmen. Erstmals überhaupt bei einem Nintendo-Titel liegt diesem eine DVD „für Anfänger“ bei, welche die Steuerung und den Spielablauf erklärt. Diese geht ungefähr 20 Minuten, im Anschluss ist man aber eine Nummer schlauer und kann ohne Angst den Weltraum betreten – doch halt, bevor ihr in den Weltraum startet, seid ihr noch im Pilzkönigreich, wo die fiese Kröte Bowser mal wieder die Prinzessin entführt. Auf dem Weg zum Schloss erfahrt ihr, dass das einmal in 100 Jahren stattfindende Sternenfest gerade am Laufen ist. Hierbei fallen so genannte Sternenteile vom Himmel, die ihr euch mit der Reemote aufsammeln könnt – doch der Zweck hiervon wird im Spielverlauf noch erklärt. Außerdem findet ihr einen kleinen Stern, der es euch später ermöglicht, im Weltall umher zu fliegen, um den Schurken Bowser wieder einzufangen. Doch dieser möchte in das Zentrum der Galaxy – und hier müsst ihr erstmal hin!
 
Auf der Reise durch das Universum werdet ihr zahlreiche Abenteuer erleben. So gibt es hügelige Planeten, Planeten mit Bergen, aber auch grüne und blaue Welten, in denen ihr euch austoben könnt. Ingesamt besteht das Spiel aus den verschiedensten Galaxien, in denen ihr eine oder mehr Missionen erfüllen müsst. Als Belohnung für ein abgeschlossenes Level gibt es einen Stern, mit dem ihr den Motor eures „Hausplaneten“ verstärkt. Diese Sterne kennt man bereits von Super Mario 64. Habt ihr eine gewisse Anzahl hiervon gesammelt, ist der Hausplanet in der Lage, eine nächste Galaxie anzusteuern, in der es darum geht, weitere Sterne zu sammeln, um noch weiter vorzudringen.
 
Wie man es bereits aus den Vorgängern (Sunshine, Galaxy 1) kennt, gibt es ab und an Geschicklichkeitslevel, an deren Ende ein Stern auf euch wartet. In diesen Levels wird wie gewohnt euer Geschick, eure Schnelligkeit und eure Geduld auf die Probe gestellt. Ab und an, wenn man bereits sein 25. Leben verloren hat, macht sich vielleicht auch mal der Frust bemerkbar, welchen man nicht dem Spiel anlasten kann, da dies einfach nur gut gelöst ist.
Um an diese Bonuslevel zu kommen, müsst ihr Sterne füttern. Diese findet ihr in der Galaxie und werden mit auf das Hausboot genommen. Habt ihr diese angesprochen, wollen sie eine bestimmte Menge an Sternenteilen zum Mampfen haben. Gebt ihr diese dann ab, so schaltet sich dieses Level frei. Sternenteile könnt ihr in jedem Level finden. Habt ihr euch dann den Stern erkämpft, werden diese Teile auf dem Hausboot gespeichert und ihr könnt diese später für die kleinen, verfressenen Sterne benutzen.
 
In manchen Leveln warten Endgegner auf euch. Dieses kann eine kleine Mutant-Tyrannia sein, die ihr mit Stampfattacken ausknocken müsst oder eine elektrische Lakito-Wolke, die ihr mit Hilfe Yoshis mit Stachelpanzern abwerfen müsst. Gerade an Innovativität mangelt es dem Titel nicht. So könnt ihr z.B. auf Yoshi reiten. Manche Aufgaben sind nur dank seiner Hilfe lösbar. Außerdem wurde der Schwierigkeitsgrad perfekt angepasst. Während man im ersten Teil Galaxys den Komplexitivitätsgrad viel zu niedrig ansetzte, ist dieser nun optimal angepasst. Für die, denen das Spiel später zu kompliziert wird, haben die Entwickler eine kleine Hilfe eingebaut, denn so kann man sich auf Wunsch in den späteren Levels den Weg zum Stern anzeigen lassen, sodass das Auffinden von diesem um ein Vielfaches leichter wird. Dafür verwandelt sich dieser dann von einem Gold-Stern in einen Bronze-Stern, sodass dieser dann nicht mehr so viel wert ist. Dafür kann man dann später das Level ohne Hilfe wiederholen und hat dann doch nochmal die Chance, an seinen Stern in einem goldenen Farbton heranzukommen.
Auch einen Multiplayer gibt es in diesem Spiel wieder, nur ist dieser nur als halber Multiplayer anzusehen, denn der erste Spieler steuert Mario, während der Benutzer des zweiten Reemotes lediglich die Fernbedienung benutzt, um dem Hauptspieler beim Sammeln von Sternenteilen zu helfen. Nett wäre es vielleicht gewesen, die Galaxien zu Zweit bereisen zu können, doch auch so ist es ein sehr gelungener Titel.
 
Technisch ist das Spiel eine wahre Pracht. Grafisch lässt es sich in einem 60 Herz-Modus, auf Wunsch aber auch in 50 Herz darstellen. Auch bei letzterem ist die Grafik ein wahres Wunderwerk. Doch gerade auch einem Plasma-Flachbildschirm mit einer Einstellung auf 60 erlangt das Spiel die beste Grafik. Auch die Steuerung ist  relativ gut gelungen, allerdings ist die Steuerung in den Geschicklichkeitsleveln, die ab und an durch Bewegung gesteuert wird, scheint ein wenig unvollkommen. So führt Mario die gewählten Aktionen nur zeitverzögert aus – und so kommt es, dass Mario schon in die Tiefe gestürzt ist, bevor die beabsichtigte Aktion ausgeführt wurde. Das führt ab und an zu (viel) Frust, besonders wenn man kurz vor dem Erreichen des Sternes steht. Auch kameratechnisch hätte ich mir ein klein wenig mehr erwartet, auch wenn die Einstellungen durchweg realistisch getroffen wurden. Durch die manchmal störende Overhead-Ansicht, gibt es zahlreiche Anläufe, bis man es endlich mal schafft, dem Gegner auf den Kopf zu springen. Hat man nur noch einen Lebenspunkt, kann dies dann schon mal ein Leben kosten, was durchaus in manchen schwierigen Levels ein klein wenig blöd ist. Dies sind zwar nur sehr kleine Mängel in einem ansonsten nahezu perfekten Spiel, allerdings sind mir diese Mängel schon 2007 in Galaxy 1 aufgefallen. Musikalisch ist es dafür mal wieder ein Meisterwerk geworden, nur die klassische Musik, die man aus (S)NES-Zeiten kennt, fehlt irgendwie, doch diese muss bei diesem weltklasse Sound nicht mit von der Partie sein, weil die an den Weltraum angepasst Musik einfach auch gut auf unsere Erde passt.

 
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