Empire: Total War


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Jens Bremicker und Sebastian Mersch für GameFeature.de

Die Total War Reihe geht endlich weiter! Nach den Titeln Shogun, Medieval (1+2), Rome und diversen Addons ist Total War: Empire das wohl größte Projekt von The Creative Assembly. Angesiedelt im 18. Jarhundert spielt Ihr in der Zeit des Unabhängikeitskrieges der USA und natürlich mit weiteren Staaten wie Frankreich, Großbritannien, Maratha, Osmanisches Reich, Österreich, Polen-Litauen, Preußen, Russland, Schweden, Spanien oder die Vereinigte Niederlande. Ähnlich wie das bekannte Brettspiel Risiko gibt es die rundenbasierte Kartenübersicht, indem Ihr Truppen rekrutiert und von einer Provinz in die nächste schickt, sowie Gebäude errichtet, Diplomatie und Handel betreibt. Zum anderen gibt es die Echtzeitkämpfe die man bei Bedarf sich auch recht realistisch auswürfeln darf.

Das Spiel kommt über die Plattform Steam und in der ersten Variante der Verkaufsversion mußten wir uns mit Geschwindigkeitsproblemen sowie Abstürzen noch zufrieden geben. Jedoch basiert, dank der schnellen Patches unser Urteil auf die gepatchte Version von Empire: Total War.

Die Veränderungen

Im Gegensatz zum Vorgänger gibt es eine neue Grafikengine, verbesserte Bedienelemente, eine Einführungskampagne sowie spielbare Seeschlachten. Diese präsentieren sich nicht nur in einer schönen Grafikpracht, nein erfordern auch sehr viel taktisches Feingefühl. Ihr dürft ähnlich wie in dem Spiel Pirates die Kanonen selber feuern und den finalen Enterbefehl geben. Außerdem sind wichtige Rohstoffproduktionen nicht mehr innerhalb der Stadt sondern in Eurer Provinz verteilt. So können feindliche Truppen Eure Rohstoffe schneller blockieren und diese auch besetzen und dort einiges Unheil anrichten. Auf der Strategiekarte sind die Provinzen nun größer, damit die Rohstoffgewinnung auch Platz findet, dafür hat man die Karten mit Indien und USA erweitert und müssen neben das herkömmliche Europa ebenfalls befreit werden.


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Echtzeitstrategie kann so schön sein

Grafisch lässt Empire Total War wohl keine Wünsche offen. Teilweise will man einfach nur noch nah heranzoomen um die zahlreichen guten Animationen der Einheiten zu bewundern. Vorsicht ist hier angebracht, denn in einer nahen Zoomansicht gewinnt man natürlich nicht die Schlacht. Übersicht ist angesagt und da zoomen wir doch wieder schnell etwas heraus. Aber dennoch passt hier alles, die Gräser ziehen im Wind, die authentischen Schatten zeigen sich wie die gesamte Grafik im Shader 3.0 äußerst brilliant. Aber nicht nur grafisch sondern auch soundtechnisch hört sich das marschieren, der donnernde Sound unserer Geschütze sowie die Hintegrundmusik fantastisch an und vermitteln ein wirkliches Mitten-Drinn-Gefühl.


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Für Einsteiger und Fortgeschrittene

Zwar gab es in den vorherigen Total War Teilen immer Tutorials doch wurden diese nie in eine so schönen Anfangskampagne wie in Empire gepackt. Der Weg zur Unabhängigkeit bringt Euch in drei Phasen schnell in das Spielgeschehen. Zunächst kämpft Ihr unter Englischer Flagge gegen die aufständigen Indianer in Nordamerika. Danach versucht Ihr die Franzosen zu vertreiben und in der dritten Phase löst Ihr Euch von England und befreit als Amerikaner das Land von den Engländern. Spätestens zu diesen Zeitpunkt habt Ihr alle wichtigen Elemente des Spieles verstanden. Aber auch für Fortgeschrittene ist das Spiel fordernd so gibt es viele Möglichkeiten in der Rundenphase herum zu experimentieren. Der freie Spielmodus erlaubt Euch dann ohne Grenzen Euer Reich zu erweitern. Alleine der ausgiebige Forschungsbaum und die Bauwahl der Gebäude lassen Strategiefansherzen höher schlagen.

 


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Fasst nichts zu meckern

Einen sehr leistungsstarken PC müßt Ihr Euer Eigen nennen, doch das können wir dem Spiel eigentlich nicht ankreiden. Ein paar Probleme gibt es noch in der Wegfindung besonders wenn ein Zaun z.B. im weg ist. Wir können ebenfalls unseren Bündnispartner keine direkte Hilfe anweisen, wenn wir z.B. eine Stadt angreifen wollen. Desweiteren könnt Ihr derzeit nur direkte Schlachten im Multiplayer gegeneinander spielen. Nach unseren Informationen soll aber ein Kampagnemodus Online noch nachgereicht werden. Aber dennoch das Spiel ist sicherlich eines der besten Strategiespiele. Die Kolonialkriege präsentieren sich prächtig und vermitteln dem Spieler ein gutes Spielgefühl. Man merkt selbst gar nicht wie schnell die Zeit beim spielen von Empire: Total War vergeht und das ist immer das beste Zeichen für gute Unterhaltung. Da hat Sega ein Meisterwerk geschaffen!


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