End War


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Sebastian Mersch für GameFeature.de

Wir brauchen wohl wenig Worte über Tom Clancy´s Fähigkeiten als Author verlieren. Aufgrund seiner Geschichten sind schon so einige Filme aber auch Computerspiele definitiv bereichert worden! Nun bei Endwar ist es auch so, da können wir Euch beruhigen. Zum ersten Mal setzt man seine Story bei einen Strategiespiel ein und das sollte dem Spiel gut tuen. Der dritte Weltkrieg entsteht und die Geschehnisse wie es dazu kommen kann sieht man in der Einstiegskampagne. Nur noch drei führende Weltmächte regieren die Welt. Darunter die Vereinigten Staaten von Amerika, die Europäische Föderation und Russland. Natürlich geht es unter anderen um die Ölquellen in Russland und der Streit in der nahen Zukunft setzt wirklich auf eine gute Hintergrundstory. Während man noch beim Einstieg für alle Seiten abwechselnd kämpft entscheidet man sich im eigentlichen Spiel für eine Seite.

Bereits vor Spielbeginn fällt uns etwas positiv auf, die Sprachsteuerung. Tatsächlich dürft Ihr als erstes Spiel per Headset Euren Truppen Kommandos zuweisen. Dieses sieht z.B. so aus: Einheit 1 ... vorrrücken zu ... Alpha dabei würde man den Trupp befehlen zum Wegpunkt Alpha vorzurücken. Durch einige Tests vor dem Spiel erkennt die Sprachsteuerung Eure Stimme an und das funktioniert sogar überaschenderweise sehr gut. Ähnlich wie beim Funk benutzen wir die Leertaste um etwas zu befehlen und beim loslassen wird der Befehl aktiviert. Die erste halbe Stunde befehligen wir auch aufgrund der coolness unseren Einheiten per Sprache. Allerdings bemerken wir schnell, dass dieses eigentlich nicht die Maus ersetzen kann. Präziese Befehle sowie die Schnelligkeit, die man meißtens bei einen Echtzeitstrategietitel haben muss lasssen sich nicht mit der Sprachsteuerung regeln.

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Grafisch macht das Spiel eigentlich ein gutes Bild, besonders was Hintegrundgrafik anbelangt, dennoch wirken die Texturen unserer Einheiten meißt wie leblose Polygone bei näheren betrachten. Man merkt, dass das Spiel eigentlich für Konsolen gemacht worden ist und die PC Portierung wurde nicht so viel verändert. Dadurch stört z.B. die Einheitenbeschriftung durch eine viel zu große Schriftart. Jedoch sind die Bewegungsanimationen ganz gut getroffen und besonders die Bild in Bild Actionsequenzen, wie z.B. das hacken eines Terminals wirken sich doch auf den Spielspaß positiv aus. Soundtechnisch gibt es teilweise merkwürdige Sprüche und waffentechnische Sounds hören sich nicht immer unbedingt toll an.


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Was wesentlich nicht so positiv auffällt ist die Kamerasteuerung sowie die taktische Umsetzung des Strategiespiels.  Die Kamera klebt nämlich direkt jeweils bei der zugewiesenen Einheit per Verfolgerperspektive drann. Dadurch verliert man schnell den Überblick was die anderen Einheiten gerade so tuen. Per Sprachbefehle müßte man das switchen der Kamera so ausführen: Einheit 2 ... Kamera und schon zoomt die Kamera direkt zu der jeweiligen Einheit. Man kann zwar von der Verfolgerperspektive nach rechts und links schauen sowie zoomen allerdings kommt das an einen normalen Strategiespiel an Übersicht nicht heran. Desweiteren ist man besonders bei der Sprachsteuerung sehr beschränkt in sein handeln, denn steuern kann man ausschließlich dort zu den Wegpunkten, Häusern oder zu den Feinden. Abgesehen von den Rückzugsbefehl merkt man schnell wie sinnvoll doch die Maussteuerung ist irgendwo in der Landschaft hinklicken zu können. Dadurch geht der wesentliche Pluspunkt der Sprachsteuerung unter.

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Im Grunde habe ich mich geärgert. Denn die realistische Story, wie die Zukunft sein könnte überzeugt wirklich. Auch das Kampfgeschehen setzt wirklich auf Spannung und man ist motiviert das Spiel voranzutreiben. Ärgerlicher ist es, dass die Erfahrung im Strategiesektor einfach fehlt. So fühlt es sich nie richtig wie ein Strategiespiel an und die wirklich gut funktionierenden Sprachbefehle werden im späteren hektischeren Kampfeinsätze sowie wie gar nicht mehr verwendet. Soundtechnisch und Grafisch gibt es eigentlich wenig zu meckern aber die nervige Steuerung der Kamera lässt das Spiel in eine mittlere 70er Wertung rutschen. Da wäre viel mehr drinn gewesen!