Party Service


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Simon Winzer für Gamefeature.de

Stars können auf Partys echt nervtötend sein – das beweist der Mönchengladbacher Publisher astragon einmal mehr in seinem neuen Low-Budget-Titel Party Service. Vom Unterhalten der Stars bis hin zur Verpflegung dürft ihr den Party-Manager unter Zeitdruck spielen. Gerade in den USA ist dieser Modus sehr beliebt. Wie das Spiel bei uns angekommen ist, zeigt euch dieser Test:
 
Party-Service bietet keine richtige Story, was sich aber nicht stark ins Gewicht legt, denn auch ohne Story kann das Spiel für längere Zeit unterhalten.
Zu Beginn des Spieles müsst ihr euch entweder für Shannon oder Dave entscheiden. Egal welche Person ihr nehmt, die Wahl hat keinen Einfluss auf den späteren Spielverlauf. Im Fernsehen bekommt euer Charakter mit, dass man durch einen Party-Service das große Geld machen kann, und sagt zu.


Nach einem kurzen Tutorial, das alles ausführlich und gut erklärt, startet das Spiel auch schon. Aus der Vogelperspektive habt ihr Überblick über einen gesamten Raum, in dem die Party steigt. Hier gibt es eine Tanzfläche, eine Bar, eine Küche, zwei Sitzbereiche, zwei Bereiche für Star-Gespräche und einen VIP-Bereich, in dem eure Crew mit den Stars plaudern kann. Eure Crew besteht zum Start aus vier Mann, ab Level drei kommt ein DJ hinzu.


Nun ist es eure Aufgabe, die Stars zu versorgen. Ihren Willen bekommt ihr über eine Sprechblase mitgeteilt. So müsst ihr sie z.B. zur Tanzfläche ziehen, wenn sie tanzen wollen oder sie in die Sitzecke setzen, wenn sie etwas essen oder trinken wollen. Für die Servierung des Essens ist der Kellner da, euer gewählter Charakter. Nun gibt es noch einen Koch, eine Barfrau und eine Organisatorin. Immer wenn ihr euch einen Drink oder Essen wegnehmt, um ihn zu servieren, dauert es eine Weile, bis diese Speise oder das Getränk erneut anwählbar sind. Hier kommen nun die VIP-Gespräche ins Rennen.


Mit jedem eurer Angestellten könnt ihr diese Gespräche mit einem Star führen, der die Lust verspürt, über irgendein Thema zu sprechen. Allerdings müsst ihr den selben Beliebtheitsgrad haben wie der Star, bedeutet also, dass ihr euch erst mit den Unbekannteren unterhalten müsst, um an Beliebtheit zu gewinnen. Immer, wenn einer der Charaktere eine Stufe aufsteigt, habt ihr drei Fähigkeitspunkte. Hier könnt ihr wählen, ob die VIP-Gespräche schneller ablaufen sollen oder ob eure Angestellten ihre Fähigkeiten schneller ausüben. Beides ist im späteren Verlauf enorm wichtig. Diese Gespräche werden im weiteren Spielverlauf auch noch zur Pflicht, und müssen in der vorgegebenen Zeit absolviert werden.


In jedem Level, das zwischen sieben und neune Abschnitten bietet, gibt es ein Minispiel. Dies kann ein Wimmelbild sein, in dem ihr Gegnstände finden müsst, aber auch eine kaputte Stereoanlage, dies es zu reparieren gilt. Diese Minispiele sind kein Pflicht und können übersprungen werden.


Für jeden Star, den ihr versorgt, gibt es ein Trinkgeld. Je schneller ihr den Wunsch des Stars erfüllt, desto mehr Geld gibt es, maximal aber 10 US-Dollar. Ab einer bestimmten Summe erhaltet  ihr einen Bronze-, Silber- oder Goldrang. Ab einem Bronze-Rang ist ein Level abgeschlossen, ihr müsst aber auch alle erforderlichen VIP-Gespräche geführt haben.


Im Spiel selber ließen sich keine Mängel feststellen, nur im weiteren Spielverlauf komme ich nicht mehr den Wünschen der Gäste komplett hinterher und es gibt ein großes Gewusel auf dem Bildschirm. Dies liegt wahrscheinlich mehr an meiner Verwandtschaft zur Schnecke als am Spiel. Grafisch ist das Spiel zwar kein Top-Titel, für ein Casual-Spiel aber mehr als befriedigend und die Hintergrundmusik ist auch nicht von schlechten Komponisten entworfen. Schön an dem Titel ist auch, dass es diesesmal keine Bugs gibt, was bei einigen Simulatoren astragons ab und an der Fall war.


Wer 9,99€ (Empfehlung des Herstellers) übrig hat, sollte sofort bei dem Händler seines Vertrauens zuschlagen. Dieser Aufruf geht nicht nur an Spieler älteren Semesters, sondern auch an die Generation 10+, die, wenn sie den Titel spielt, auch keine Langweile bekommen sollte, da es durch den Zeitlimit immer eng wird. Party Service ist zwar kein Überflieger, aber ein sehr schöner Titel. Astragon, gebt mir mehr!