Summer Athletics 2009



Sebastian Mersch für GameFeature.de

Finger bitte aufwärmen, denn Summer Athletics 2009 aus dem Hause DTP erscheint für den PC, Xbox360 und der Wii. Wir haben uns einmal die PC Fassung angesehen und in die Leichtathletik gestürzt. Das Sportspiel kommt mit insgesamt mit 28 Disziplinen daher. Viel Unterschied zu der vorherigen Version erkennen wir jedoch auf Anhieb nicht.

Auch die unglaubliche Anzahl der Disziplinen ist eine Mogelpackung, ob ich jetzt Kugelstoße, Diskus oder sogar einen Hammer werfe das Grundspielprinzip bleibt einfach gleich und daher ist die Abwechslung doch etwas beschränkt. Wir drehen uns optimal mit den Analogstick, bestimmen in einer Slowmotion Fase den Winkel und werfen ab. Ähnliches Prinzip gibt es bei den anderen Sportarten ebenfalls. Neue Disziplin im Gegensatz zum Vorgänger ist das Tontaubenschießen.

Also gibt es im Grunde genommen nur als Grundsportarten Laufen, Schwimmen, Turmspringen, Werfen, Springen, Schießen und Radrennen. Viel Reaktionsvermögen ist genauso gefragt wie ein stabiles Gamepad oder eine stabile Tastatur. Denn bei einigen Disziplinen ist natürlich wildes Tastengehämmer wieder gefragt. Dennoch ist etwas Abwechslung drinn so führen wir per beiden Analogsticks z.B. beim Schwimen die Kraulbewegung wirklich nach, sprich beide Analogsticks werden im Kreis geführt. Jetzt fragt Ihr Euch wie man Kreisbewegungen mit der Tastatur nachempfinden soll? Das haben wir uns auch gefragt und einfach einmal ausprobiert und siehe da, auf der Tastatur gibt es diese erweiterte Steuerung nicht, hier hämmern wir abwechselnd auf die Tastatur. Das blöde ist wirklich, dass man sich generell beim Spiel auf die Ausführung der Bewegung mehr konzentriert als die Grafik bewundert. Denn am Streckenrand steckt viel Liebe im Detail!


Grafisch gibt es gar nicht viel zu meckern. Am Streckenrand sehen wir digitale Zeituhren, Streckenposten, Kameramänner, Fotografen, Maskottchen usw. Klar kann man es schöner und realistischer darstellen, dennoch macht die Grafik und vor alle dem die Animationen einen soliden Eindruck. Wenn wir uns das Publikum genauer betrachten merken wir sehr viele Klone dennoch vermitteln sie gutes Stadionflair und helfen unterstützend dem Spieler was auch beim guten Sound liegt. Zwar ist der Kommentar durchaus wiederholend und das ewige "Spieler 1" geht einen doch schon schnell auf die Nerven aber auch hier können wir nicht viel dem Spiel ankreiden.
 

Wir dürfen entscheiden ob wir den realisitschen Sportmodus oder den Arcade Modus nutzen wollen, dieser zeichnet sich z.B. durch einen Boost aus, den uns kurzfristig in wahnsinnige Geschwindigkeiten katapultiert. Außerdem gibt uns Summer Ahtletics die Möglichkeit eine Karriere zu starten und unsere Werte RPG Mässig zu steigern. Denn Übung macht bekanntlich einen Meister!

 
Auf der Tastatur macht es weniger Spaß, denn es spielt sich wie jedes andere Leichtathletik Spiel, jedoch besitzt man ein gutes Gamepad mit 2 Analogsticks kann man durchaus Spaß bei Summer Athletics haben. Allerdings ist es auf der Tastatur einfacher zu spielen. Leider ist der Spaß nur kurzfristig im Solo Modus denn der Karrieremodus ist zwar nett aber auch nicht gerade motivierend, nach einer halben Stunde muß man Controller oder Tastatur beiseite legen um keinen Fingerkrampf zu bekommen und danach möchte man einfach nicht sofort weiterspielen. Im Multiplayer macht es dank Splitscreen viel mehr Spaß sich gegen andere Freunde an einem Rechner zu beweisen.