Grey Goo


 

Offizielle Produktbeschreibung:

Egal von welchem Planeten in der Milchstraße man in den nächtlichen Sternenhimmel blickt: Man sieht immer eine andere Konstellation, nur eine sieht stets gleich aus: Crux. Und genau dort liegt der einsame und unerforschte Plant Ecosystem Nine, wo drei mächtige Parteien aufeinanderprallen und die Geschichte von Grey Goo spielt.
 
 
Die Morra – oder auch Beta – strandeten auf der Flucht vor Kampf und Leid auf dem Himmelskörper doch brachte er ihnen kein Glück. Auch hier gerät das eigentlich friedliebende Volk in einen inmitten eines wilden Krieges wieder. Denn durch sein seltsames Signal werden die Menschen nach Ecosystem Nine gelockt und die mystersiösen Goo drohen, den gesamten Planeten mit allem Leben darauf zu verschlingen.
 
 
Grey Goo ist ein Echtzeitstrategie-Spiel der alten Schule – Basenbau und taktisches Vorgehen sind deutlich wichtiger als das penible Micro-Managment einzelner Einheiten.
Erfahrene Entwickler wollen das Genre mit der Besinnung auf seine glorreichen Tugenden wieder mit neuem Glanz erfüllen, Petroglyph Games ist bekannt durch Star Wars: Empire at War und hat diverse ehemalige Mitarbeiter der Westwood Studios in seinen Reihen – bekannt durch Command & Conquer.
Die drei Fraktionen von Grey Goo – die Menschen, die Beta und die Goo – haben jeweils komplett eigene Einheiten, Bauwerke und sogar einzigartige Spielmechaniken. Sie unterscheiden sich also spürbar.
Die Singleplayer-Kampagne fesselt mit einer packenden Story, die mit der Flucht des Volkes der Beta aus ihrer Heimat beginnt und vom Krieg auf Ecosystem Nine berichtet. Faszinierend animierte Zwischensequenzen erzählen die Handlung auch neben dem eigentlichen Schlachtfeld weiter.
 
 
15 lange Missionen und alle Völker sind in der Kampagne Spielbar
Epische Einheiten stehen jeder Seite zur Verfügung. Die Menschen errichten etwa einen gigantischen, schwebenden Kampfroboter, den Alpha. Dieser vernichtet ganze Armeen mit einer mächtigen Strahlenkanone.
Starkes Balancing: Alle Fraktionen, alle Einheiten und Gebäude sind im idealen Gleichgewicht zueinander, sodass es wirklich auf die Fähigkeiten jedes Spielers ankommt, ob er den Sieg in einer Partie erringt.
Multiplayer-Gefechte können zum Spaß mit ein paar Freunden online oder im LAN bestritten werden, oder man stürzt sich in gewertete Online-Gefechte und erkämpft sich einen Platz in den Ranglisten für 1gegen1- oder 2gegen2-Matches und misst sein können mit Tausenden Spielern weltweit.
In Offline-Scharmützeln kann man auf zahlreichen Karten gegen die Künstliche Intelligenz antreten und dabei diverse Rahmenbedingungen für seine Matches festlegen.
 
Honks Fazit:
Ich bin eigentlich von Grey Goo begeistert. Ehrlich gesagt habe ich mich auch sehr darauf gefreut, einen würdigen StarCraft Gegner zu finden. Und eigentlich macht sich Grey Goo darin auch gut, aber es ist mehr ein Aufbäumen als ein Entgegenstemmen. Es hat einen sehr einfachen Einstieg und man lernt sehr schnell. Es gibt wenig unterschiedliche Einheiten, sodass die Baubefehle in kurzer Zeit blind verteilt werden können. Trotzdem kommen da keine epischen Schlachten zustande. Jede Fraktion spielt sich anders, alle haben ihre Vor- und Nachteile, sogar wesentlich extremer als bei Starcraft, aber es nützt nichts. An den Klassenprimus StarCraft kommt Grey Goo nicht heran. Es ist aber nichtsdestotrotz ein Spiel, welches man mit richtigen Gegnern gut spielen kann. Die Kampagne wird durch verdammt gute Zwischensequenzen außerhalb der Missionen erzählt, die Missionen sind allerdings meistens ein Search and Destroy des Gegners. Auch auf Wendungen innerhalb einer Mission wartet man leider vergebens, es ist meistens einfach nach Erfüllung des Missionsziels ohne weitere Worte zu Ende. Ich persönlich finde, das Spiel hat viel Potenzial vergeudet, aber auch einiges richtig gemacht. Spaß macht es jedenfalls.
 
 
 
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Honk & Sebastian für GameFeature.de

 

  


UNSERE WERTUNG:
 

78%


 

PRO

+ geniale Rendersequenzen
+ Drei stark unterschiedliche Völker
+ sehr gute Übersetzung
+ vorbildliche Tastatursteuerung
+ schöner Soundtrack

 



CONTRA

- Wegfindung manchmal problematisch
- Missionsdesign ohne große Überraschung
- sehr wenig Einheiten
- schwache Kampfeffekte
- KI im Gefechtsmodus sehr leicht