Operation Flashpoint: Dragon Rising (PC)


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Sebastian Mersch für GameFeature.de

Operation Flashpoint - Cold War Crisis war damals im Jahr 2001 ein totaler Überaschungserfolg. Bohemia Interactive zeigte einen Taktik Shooter, der durch die Komplexität und den realistischen Schwierigkeitsgrad punktete. Nach den Armed Assault, der inoffizielle Nachfolger des Spiels, im Jahre 2006 eher bescheidene Kritik einstecken mußte, war man natürlich auf den nun erscheinenden Codemasters Original Titel namens Operation Flashpoint Dragon Rising um so mehr gespannt.

Wir befinden uns in einen fiktiven zukünftigen Krieg gegen chinesische Truppen auf eine imaginären Insel im Pazifik. Die dort noch existierenden Ölreserven sind ausschlaggebend, dass wir als Amerikaner auf bitten von Russland dort einmal nach den Rechten sehen sollen. Die Aufmachung des Intros lässt uns auf ein faszinierendes Kriegsabenteuer hoffen. Mit Schrecken müssen wir jedoch feststellen, dass wir von diesen Punkt an keine Hintergrundstory mehr dageboten bekommen und werden in die 11 großen Missionen nacheinander hineingeworfen. Während man im alten Operation Flashpoint sehr tiefe und dynamische Missionen verfolgte wird man hier ohne Tutorial in den Kampfeinsatz geschickt. Ein großer Kritikpunkt wie ich finde, denn das hat das alte Flashpoint besonders fasziniert. Die Präsentationen der Missionen sind wirklich mangelhaft und sind einfach kein Vergleich zum Vorgänger. 

 

Wir lernen weder in Dialogen unsere Kameraden kennen noch wird gradlinig der Missionsplan verfolgt und wir folgen unsere Wegpunkte um Ziele wie bestimmte Punkte einzunehmen, verbündete Truppen zu schützen oder mal eine vermisste Hubschrauber Crew zu suchen. Ab und zu werden wir zu verdeckten Operationen gerufen, die meißtens in der Nacht ablaufen. Diese sind dann durch flüstern und langsame Bewegungen durchaus spannend. Hierbei fällt uns auch positiv auf, dass die Größe der Insel doch wieder beeindruckend ist. So bietet das Spiel viel taktischen Freiraum um Gegner zu flankieren bzw. zu umgehen. Deutlich dezimiert in kleinen Squads gehen wir durch die Missionen hierbei heißt es natürlich auch wieder vorrücken in Rambomanier geht meißtens schief. Denn je nach Trefferzone beißt unser Held sehr schnell, teilweise sogar unfair, ins Gras wie es nun einmal im Krieg ist. Neu ist es, dass unser Held auch Blut verlieren kann. In Form eines ablaufenden Kreises zeigt man uns an wie lange wir noch derzeit mit den offenen Wunden überleben können. Wir haben Verbandsmaterial mit welches die Blutung stoppen kann bzw. unser Sanitäter hat immer eine mach-dich-heile Spritze dabei.

Auch weiterführende Kommandos können wir dank dem einfachen Befehlsmenü schnell an unsere Kameraden ausgeben, aber im Grunde sind da auch so viele Befehle gar nicht von nöten es sei denn man möchte von unterschiedlichen Seiten einmal angreifen bzw. Deckungsfeuer geben usw. Denn die Squadmitglieder KI verhält sich gut. Unsere Kameraden gehen selbständig in Deckung und treffen sogar auch den Gegner. Ähnlich sieht es bei den chinesischen Truppen aus, die auch oftmals die Positionen wechseln und nicht an eine Stelle verweilen. Abgesehen von wenigen Ausnahmen hat uns die KI doch ganz gut gefallen. Fahrzeuge gibt es natürlich auch, auch wenn die Auswahl deutlich dezimierter ist als es beim ersten Teil der Fall waren. So kann man in der Kampagne selbst eigentlich von den eigenen Truppenverbänden nur einen Jeep fahren. Falls man mal Platz in einen Helikopter einnehmen möchte so muß man auf den Multiplayer ausweichen bzw. einen gegnerischen zum landen na sagen wir einmal zwingen.

Grafisch können wir uns nicht beklagen. Besonders bei den Lichtverhältnissen und der Vegetationen erhält man nun ein realistisches Bild der Umgebung. Besonders imponierend anzusehen waren die gigantischen Rauchfahnen, die bis zum Himmel wuchsen, falls man Fahrzeuge oder Tankdepots zerstört hatte. Audiotechnisch sind wir etwas entäuscht, denn die damalige Text to Speech Sprachausgabe wurde nun mit echten Stimmen aufgenommen und das klingt zwar besser aber dennoch ist diese meißt zu abgehackt und auch etwas merkwürdig. Schön dagegen sind die Umgebungssounds, wie z.B. der Wind auf einen Berg.

Der Multiplayer Modus hat uns durchaus gut gefallen kurze Ladezeiten können uns in einen schnellen Spiel werfen oder wir suchen dank des Serverbrowsers das geeignete Spiel aus. Ob man Koop-, Infiltrations-, oder im Team Deathmatchmodus argieren. Spannende Einsätze sind es allemale auch wenn der Koopmodus hier uns am besten gefallen hat. Der Multiplayermodus hat derzeit jedoch noch zu wenige Karten und bietet daher für Fans zu wenig Abwechslung.Ich muß sagen ich war richtig gespannt wie die Fortsetzung wohl sich anfühlen würde. Denn ich war vom alten Flashpoint ein großer Fan. Der Realismus Faktor ist in den meißten Fällen auch gut weitergeführt worden, dennoch ist der Flair des Spiels nicht mehr da. Ich habe mich auf eine ansprechende Storyline gefreut mit zahlreichen Dialogen mit den Kameraden. Hier plätschert eine Mission nach der nächsten auf dem Spieler ein. Da wir ständig die Rollen unseres Heldens wechseln verspüren wir kaum eine Identifikation mit der Rolle. Ich habe lange über die Wertung nachgedacht und bin auf 78 % gekommen. Hier verpasst man einfach die Gelegenheit etwas großartiges weiterzuführen sondern versucht durch die Grafik und die KI das Spiel weiterzutragen, während man andere Spielelemente, wie z.B. die große Auswahl der Fahrzeuge einfach beiseite lässt.

 
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