Shattered Horizon



Sebastian Mersch für GameFeature.de

Wenn wir den Namen Futermark hören denken wir sofort an Benchmarktests, denn hierfür ist die Firma eben bekannt geworden. Das Futuremark Games nun auch, wie der Name schon sagt, Spiele entwerfen ist völlig neu. Mit Shattered Horizon setzt der Entwickler auf einen hochwertigen Mehrspiel Shooter im Weltall. In der nahen Zukunft explodiert der Mond und zahlreiche Asteroidenfelder sind nur noch im Orbit der Erde übrig. Warum wissen wir nicht, wird im Grunde auch nicht im Spiel näher drauf eingegangen. Fakt ist, dass zwei Parteien um die Vorherrschaft im Weltall kämpfen.

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Dabei heißt es wir schnallen uns unseren Jetpack um und düsen ins Weltall. Das Schlachtfeld wird also im Weltall in der Schwerelosigkeit fortgesetzt. Bewaffnet mit nur einer Handfeuerwaffe und einigen Granatentypen (Eis,EMP,MPR) kämpfen wir uns durch insgesamt derzeit 4 Maps. Die Eis-Granate sorgt mit einem feinen Schleier für Sichtschutz, die EMP-Granate deaktiviert den Anzug von Gegnern und die MPR-Granate drückt den Gegner aus seiner Deckung. Somit werden Camper bestraft. Eine weitere Funktion ist das sogenannte Silent Running, dadurch können wir uns an Gegner schneller anschleichen. Die Bewaffnung fällt uns negativ auf, da es auch für unser Gewehr auch nur einen Feuermodus gibt. Der Entwickler rechtfertigen das Waffenproblem damit, dass sie jeden Spieler die gleiche Chance geben wollen.Die Begründung ist sicherlich nicht verkehrt, jedoch erwartet man in der heutigen Zeit einfach mehr.

 

Unter den Maps auch die bekannte Raumstation ISS. Die nicht vorhandene Gravitation, das Atmen im Weltall, einfach die Atmosphäre sind sehr stimmig und sorgen für die realistische Umsetzung vom Weltall. In 3 verschiedenen Teammodi gilt es den Gegner zu besiegen. Assault, Battle und Deathmatch heißen die Modi, die im Grunde nichts neues im Shooterbereich darstellen. Die Besonderheit liegt wirklich darin, dass der Feind in allen Richtungen auf einen lauern kann ob links, rechts, oben oder unten. Deckung finden wir bei drehenden Asteroiden und Weltraumschrott.



Exlusiv wird das Spiel ausschließlich Windows 7 und Windows Vista unterstützen. Das bedeutet Windows XP Nutzer schauen in die Röhre. Es wäre eine zukunftsweisende Richtung, die Futuremark Games gehen würde. Sie haben recht durch die scharfen Texturen, perfekte Kantenglättung, PhysX Effekte, und die Grafikengine, die auf 3DMark Vantage beruht sieht das Game wirklich toll für einen Mehrspielshooter aus. Directx 10 und 11 sei Dank! Besonders hervorheben möchten wir die Lichteffekte. Dennoch ist die Frage, wie viele Shooterfans noch Windows XP besitzen und ob der Schritt nicht doch zu früh kam. Dennoch ist das grenzenlose Weltall nicht alzu groß wie es scheint. Sollten wir uns ein wenig von der Map entfernen verlieren wir schnell den Kontakt unserer Einheit und werden zurückgerufen.

 Es ist einfach zu wenig was Futuremark Games uns bietet. Zwar kann man den Titel für nur 20 Euro über das Steam Netzwerk beziehen, dennoch ist Abwechslung in den Punkten Maps, Waffen und Modi nicht gegeben. Somit entsteht keine Langzeitmotivation und auch bei der wunderschönen Optik, das unverbrauchte Setting sowie das Versprechen von Futuremark Games Mapnachschub zu liefern ist und bleibt es ein mässiger Mehrspielershooter. Dennoch für das erste Werk ist eine beachtliche Leistung!