End of Nations Vorschau


 


Christian Binder und Florian Merz für GameFeature.de

Auf der Gamescom 2010 konnten wir ein Interview mit Michael Legg, Präsident bei Petroglyph führen. Erfahrt wichtige Details ergänzend zu unserer Vorschau im exklusiven Interview.

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End of Nations ist eine Mischung aus Echtzeitstrategie und Massively-Multiplayer-Online-Game. Das Spiel basiert auf einem fiktiven Szenario indem die Wirtschaft sich nach dem Börsencrash nicht mehr erholen konnte. Durch den Wegfall der weltweiten Industrie zerfallen alle Staaten und Anarchie bricht aus. Dies Nutzt die UN um durch eine Geheimoperation eine Globale Regierung zu bilden und alle Staaten unter sich zu vereinen. Dies führt zu Unruhen und die neu gegründete Order of Nations hat es plötzlich mit unmengen von Freiheitskämpfern zu tu.

Dies wird Thema der Einzelspieler Campagne sein, welche auch (laut aktuellem Pre-Alpha Status) mit bis zu 51 Spielern Co-Op bestritten werden kann. Den Spielern werden dabei unzählige Fahrzeuge wie Panzer und Artillerie zur Verfügung stehen, welche durch Leveln freigeschalten, gefunden, oder sogar vom Spieler selbst mit Hilfe von auf dem Feld gefundenen Blaupausen und Rohmaterialien im eigenen Hauptquartier hergestellt werden können. Dieses befindet sich außerhalb des Schlachtfelds und kann ausgebaut werden, um zum  Beispiel neue Technologien frei zu schalten. Auf dem Schlachtfeld selbst gibt es ähnlich wie bei Warhammer 40k: Dawn of War verschiedene Kontrollpunkte, die erobert und gehalten werden wollen. Damit sammelt der Spieler dann Punkte, die dann wiederum zum Sieg führen. Besonders ist, dass die Armee, sollte sie komplett zerstört werden, einfach nach wenigen Sekunden Wartezeit wieder am Ausgangspunkt Spawnt. Hier hebt sich End of Nations schon deutlich von anderen RTS Titeln ab. Und das ist noch lange nicht alles.


Die MMO-Gene sind immer deutlich sichtbar. So werden verschieden seltene Gegenstände, bzw. Einheiten auf dem Feld von Gegnern gedropt, Boss-Einheiten können auf dem Feld besiegt und dann selbst nachgebaut werden. Ebenfalls soll es 3 verschiedene Kommandeurs-Klassen geben (Tank, Artillery, Strike), welche durch in Gefächten gesammelte Erfahrungspunkte aufgelevelt werden können und somit neue Einheiten und Fertigkeiten freischalten. Und auch der soziale Bereich kommt nicht zu kurz. So ist geplant neben den bereits bekannten Features wie Chat und Freundesliste nun auch erstmals in einem RTS ein offizielles Gildensystem einzuführen.
 
End of Nations fühlt sich genau so an, wie man es von einem MMORTS erwarten würde. Sei es das Interface, das zum einen alle verfügbaren Fähigkeiten (mit den F-Tasten ausführbar) und zum anderen alle auf dem Schlachtfeld befindlichen Einheiten (beireits jetzt schon frei gruppierbar) am unteren Rand des Bildschirms darstellt, als auch die vorhandenen Leisten für Erfahrungspunkte und Kommandeurspunkte (vergleichbar mit dem Mana bei einem RPG).

Besonders positiv fällt der vorhandene Westwood Hintergrund des Entwicklerteams auf, dessen Mitarbeiter zum Teil schon bei Dune 2 und verschiedenen Command and Conquer Teilen mitgewirkt haben. Denn wie bei den eben genannten RTS-Klassikern setzt End of Nations ebenfalls auf gewaltige Massenschlachten und effektvolle Inszenierung.

Wir sind gespannt wie sich das Projekt weiter entwickelt und werden bis dahin ausgiebig die Beta zocken, zu welcher bereits dieses Jahr auf der Gamescom Beta-Keys verteilt wurden.