Kôna - Day One

 

Offizielle Produktbeschreibung:
Oktober, 1970. Ein weiterer langer und kalter Winter beginnt in Nord Quebec. Die örtliche Cree Bevölkerung (indianisches Volk) streiten mit dem reichen Industrialisten W. Hamilton, dem Kupferminenmagnat der Region. Die Crees werfen letzteren vor, as heilige Land zu zerstören, aus Gründen reinen Profits. Verdächtigerweise wird Hamiltons Sommerresidenz und Jagdhaus das Opfer von Vandalismus und Diebstahl. Überzeugt davon, dass die Cree dafür verantwortlich sind, ruft Hamilton Carl Faubert, ein Kriegsveteran und arbeitender Privatdetektiv, um das Problem zu lösen.
 
Carl lehnt niemals leichte Fälle ab, vorallem wenn der Klient so tiefe Taschen hat. Er springt in deinen vertrauensvollen Truck und macht sich auf gen Norden um Hamilton zu treffen. Unfähig seinen Klienten am verabredeten Ort anzutreffen, beginnt Carl nach ihm zu suchen. Nachdem er an ein paar Türen geklopft hat, findet er heraus, dass nicht nur der reiche Mann verschwunden ist, sondern die ganze Region verlassen ist. Wo ist die Bevölkerung? Was passierte mit Hamilton? Sind die Cree involviert? Willkommen bei Kôna, einem episodischem Spiel über Untersuchungen, Erkundschaften, Überleben und einer mystischen Umgebung zum Verschwinden von W. Hamilton und dessen Mitmenschen.
 
 
 
 

GameFeature Wertungsbereich:
 

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PRO

CONTRA

+ mystische, buchähnliche Geschichte

- leider noch sehr buggy

+ passender Soundtrack

- der "Erzähler" wirkt etwas deplatziert

+ stimmige, lebendige Umgebung

- undurchsichtiges Spielsystem

 

- kein richtiges Tutorial

   

Antjes Fazit:

Kôna ist ein kleines Kickstarter Projekt an dem 3 ambitionierte Entwickler aus Quebec die letzten Jahre gearbeitet haben. Am besten kann man das bisherige Ergebnis (Early-Access) mit einem Buch vergleichen. Ein allwissender Erzähler kommentiert die Geschichte, in der wir uns befinden und gibt auch Gedanken und Gegebenheiten des Protagonisten Carl wieder. Dieser ist laut Erzähler auf dem Weg nach Quebec, um dort einen Klienten Namens Hamilton zu treffen. Der Weg führt ihn dabei durch das raue und verschneite Nordkanada, wo er schnell auf Hürden der Natur und merkwürdige unnatürliche Ereignisse trifft. Die Stimmung des Spiels und das Adventure-Feeling kommt sehr gut dabei an. Wir lösen kleine Rätsel, begegnen Hindernissen auf unseren Reisen und dann stoßen wir auch noch auf merkwürdiges Eis, Visionen und Wölfe. Man hat die ganze Zeit das Gefühl, in einem Mysteryroman zu lesen und die Erlebnisse von Carl mitzuverfolgen. Das Prinzip geht sehr gut auf, aber leider stößt man bislang in der Early Access Version auf Hürden. Zum Beispiel funktioniert das Menü und das Logbuch bislang immer noch nicht einwandfrei und ist komplett buggy. Texte überschlagen sich zum Teil und hinterlassen leere Seiten im Logbuch, wo gerade noch Einträge vorhanden waren. Dann funktionieren auch gewisse Funktionen nicht, wie das Auswählen von Gegenständen. Wenn ich zum Beispiel die Kamera im Menü mit der Maus anklicke, bekomme ich stattdessen die Landkarte. Dafür funktionieren zumindest die Hotkeys richtig. Aber dennoch ist mir immer noch nicht klar, wofür zum Beispiel die Kamera gedacht ist. Laut Logbuch müssen wir bestimmte Bilder von Locations knipsen, aber alle meine Bilder werden nur im allgemeinen Verzeichnis abgelegt. Diese Verwirrung liegt auch an der unzureichenden Einführung des Spiels. Zwar sammeln wir Gegenstände und können sie zu gegebener Zeit kombinieren, aber eine detaillierte Einführung zum Spiel gibt es nicht wirklich. Stattdessen werden wir nur kurz in die Mechanik des Ganzen eingeführt. Ich hoffe einfach, dass es bis zum Release Q2 2016 gefixt wird und man in die Welt von Kôna ungestört eintauchen kann. Aber bislang finde ich es ganz interessant.
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