Resident Evil 5 Gold Edition



Sebastian Mersch für GameFeature.de

Schon wieder ein neuer Resident Evil Teil? Im Grunde handelt es sich hierbei um die preisgünstigere Version samt kompletten Downloadcontent. Somit kommen z.B. deutsche Spieler immerhin in den Genuss des Versus Modus, welcher hierzulande ja nicht als zusätzlicher Content heraus kam. Also Ihr erhaltet neben der Vollversion von Resident Evil 5 auch noch den DLC von In Alpträumen verloren, Eine verzweifelte Flucht, Versus, The Mercenaries Reunion. Außerdem gibt es zusätzliche Kostüme und Charaktäre. Also ein schönes Paket auf den ersten Blick. Aber wie spielte sich eigentlich Resident Evil 5? Hier noch einmal Auszüge aus unseren Test.
 
Resident Evil 5 ist wieder Chris Redfield, der bekannte Titelheld aus Resident Evil, den finsteren Mächten auf den Fersen. Nachdem er einer neuen Organisation beigetreten ist, macht er sich auf nach Afrika, wo ihn erneut Mutationen der schlimmsten Sorte erwarten. Durch wiederholte Bioexperimente hervorgerufen, verwandeln sich Tiere und Menschen in verrückt gewordene Kreaturen. Das klingt nach jeder Menge Action, und die erwartet den Spieler auch.
 
Das Spielprinzip wurde vom 4. Teil übernommen. Man sieht den Hauptcharakter wieder von hinten und gezielt wird mit einem Laserpointer. Spieler des 4. Teils werden sich mit der Steuerung sehr schnell zu Recht finden. Neu ist allerdings die Itemverwaltung. Konnte man in den Vorgängerspielen im Menü noch in aller Ruhe seine Waffen und Items sortieren, so läuft nun im 5. Teil das Spielgeschehen weiter. Es bleibt also keine Zeit um sich in Ruhe mit einer Waffe auszurüsten und die bekannten Kräuter zu kombinieren. Zum Glück gibt es eine Quickbutton Funktion, mit welcher man Waffen und Kräuter oder auch Heilsprays den 4 Digipadtasten (L/R/O/U) zuweisen kann. Damit kann man auch im größten Getümmel schnell mal seine Energie wieder aufladen oder zu einer Waffe mit Munition wechseln. Das ist mitunter sehr wichtig, denn wie bereits in den Vorgängern, ist Munition auch hier Mangelware.
 
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Neu in Resident Evil 5 ist auch, dass man mit einem Computerpartner zusammen den Kampf gegen die Mutantenhorden antritt. Sheva Alomar ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch eine gute Unterstützung. Sollte man einmal kurz vor dem ableben stehen hilft sie einem mit einer rettenden Injektion, und versorgt den Spieler auch sonst mit allerlei Nützlichem wie Munition. Man kann Items tauschen, abgeben oder bei Sheva anfordern. Dies gibt dem Spiel noch eine zusätzliche Variante die vor allem für eines Sinn macht: einen Coop-Modus. Doch zu dem Später mehr. Natürlich muss man auch seiner Partnerin aus der Klemme helfen wenn sie in Gefahr ist, denn auch wenn Sheva das zeitliche segnet heißt es für den Spieler Game Over.


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 Das Ableben der Spielhelden ist halb so tragisch, denn im Gegensatz zu den Vorgängern gibt es in Resident Evil 5 keine Schreibmaschinen wo man speichern muss, sondern es wird automatisch gespeichert, und diese Kontrollpunkte sind meiner Meinung nach auch immer fair platziert. Man spart sich also die Suche nach Farbbändern und deren Vergeudung durch unnötiges einsetzen. Sehr angenehm ist auch, dass man jedes einzelne der Level (der insgesamt 18) nach einmaligem durchspielen neu spielen kann. Dabei kann man auch seine Items übernehmen und so mitunter in einem frühen Level Munition aufsammeln, um sie in einem späteren zur Verfügung zu haben.


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Die Grafik kann sich auch in Resident Evil 5 wieder sehen lassen. Es gibt zwar mitunter leicht verschwommene Texturen, aber insgesamt ist die Darstellung schon sehr ordentlich. Mir sind während dem spielen auch keine markanten Grafikfehler aufgefallen. Auch die einzelnen Level sind schön gestalte. Zwar ist alles wie gewohnt zu linear gehalten, aber man hat immerhin oft gute Alternativen (Fenster, Leitern, Dächer) um im Kampf gegen die Mutanten eine Ausweichroute zu haben. Die Hauptdarsteller sind sehr schön animiert und auch die Gegner sind gut detailliert. Zwar bewegen sich die Infizierten noch immer sehr hölzern, das ist aber nur eine Kleinigkeit die dem Spielspass absolut nicht schadet. Auch die Sounds und die Musik tun ihr weiteres um die Stimmung zu steigern. Zusammen mit den für Resident Evil Spieler schon gewohnt guten Zwischensequenzen, bietet Resident Evil 5 eine wirklich gute technische Darstellung. Es geht technisch sicher noch eine Spur besser, aber insgesamt passt alles sehr gut zusammen.
 

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Die beste Neuerung ist der schon erwähnte Coop-Modus. Man kann Resident Evil 5 zusammen im Splitscreen oder via Internet spielen. Und das macht eine Menge Spaß. Vor allem wenn sich zwei geübte Spieler treffen, kann man den Mutanten so richtig schön zeigen, dass sie sich mit den falschen angelegt haben. Hier kommt natürlich auch das schon erwähnte Tauschen von Items voll zur Geltung. Selten hat mir ein Coop-Modus so viel Spaß gemacht. Natürlich spielt es vom Flair her eine Rolle, ob man wie ich schon Fan der Serie ist, oder nicht. Aber auch für Neueinsteiger ist dieser Modus wirklich sehr gelungen. Egal welche Mutantenhorden auf einen Zustürmen, in kürzester Zeit hat man sich mit der Steuerung und dem Partner eingespielt.
 
Es gibt Resident Evil Typisch auf wieder sehr viele Goodies zum Freischalten. Hierbei gilt es das Spiel in den verschiedenen Schwierigkeitsstufen und in gewissen Zeiten zu absolvieren. Ebenso kann man verschiedene Schätze sammeln und verkaufen. Neben den beliebten Trophäen gibt es auch wieder neue Kleidung, Waffen, den Mercenary Modus und vieles mehr. Und bei jedem Spiel kommt man neuen Bonusgegenständen näher. Die Langzeitmotivation ist wie bei den Vorgängern auch hier wieder sehr hoch. Natürlich auch, weil das Sammeln der Items und die Jagd nach der Bestzeit vor allem im Coop sehr viel Spaß macht.
 

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