Moto GP 09/10


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Sebastian Mersch für GameFeature.de

Alle Jahre wieder kommt die berühmte Motorrad Simulation von Capcom namens Moto GP heraus. Jedoch neuerdings entwickelt von Monumental Games, die eigentlich für MMO´s bislang zuständig waren. Dennoch ist der Ersteindruck durchaus positiv. Zunächst fällt uns ein sehr großer Umfang auf. Ob MotoGP, 250ccm- und 125ccm-Rennklasse, die Auswahl an Renngefährten ist groß. Ebenfalls ist die aktuelle 2009er Lizenz dabei mit der Option auf ein kostenloses Update auf die Saison 2010. Alle Achtung Capcom!
 
 
Die Qual der Wahl besteht auch in den Rennmodi. Hier entscheidet Ihr Euch zwischen Championship-Modus, im Karrieremodus oder für den Arcademodus. Insgesamt 17 lizenzierte Strecken warten Euch und besonders der Karrieremodus, indem Ihr zusätzlich Euren Fahrer managed ist für die eingefleischten Fans genau das richtige. Einen eigenen Fahrer basteln, Sponsorverträge und Ausrüstung lassen sich von Euch dann managen. Die Simulation umfasst natürlich das Training, die Qualifikation und das eigentliche Rennen. Wer nicht so viel Zeit hat nutzt die Möglichkeit im Arcademodus gegen die Zeit schnelle Runden zu drehen. Wer dann noch nicht genug hat darf sich auch online beweisen. Mit den vielen Möglichkeiten trumpft wirklich das Spiel Moto GP richtig auf! Einziger Nachteil, dass Ihr die Rundenanzahl in normalen Rennen nicht verändern könnt, so sind immer 3 Runden vorgegeben und diese lassen sich ausschließlich nur im Multiplayer regeln.

 

 

Beim Fahren nutzt Ihr gekonnt Eure Vorder- und Hinterradbremse um nicht gleich aus der nächsten Kurve zu fliegen. Außerdem könnt Ihr Euch mit der X-Taste in das Motorrad reinlegen um noch mehr Speed in den Geraden zu erhalten. Dadurch läßt sich das Gefährt natürlich nicht mehr präzise steuern, ist jedoch genau das richtige für einen finalen Spurt. Im Grunde wirft es einen nicht mehr so oft hin wie in den Vorgängern, die Steuerung ist präzise und verzeiht auch einmal einen Fehler. Dennoch sollte man es natürlich nicht übetreiben. Oftmals eckt man natürlich bei gegnerischen Fahrern an und kommt auch so teilweise schuldlos zum Fall. Die Geschwindigkeit kommt jedoch gut über den heimischen Fernseher. 4 verschiedene Schwierigkeitsgrade laßen auch Anfänger bzw. Gelegenheitsspieler schnell durchblicken. Ein kleiner Blick versucht als Anfänger nicht in der Cockpit/Helm Perspektive sondern in der Schulteransicht hinter dem Motorrad zu fahren. Dadurch findet Ihr schneller die Übersicht!

 

Grafisch ist es solide jedoch keine Augenweide und muß sich somit eindeutig nach den Rennspielen Dirt 2 oder auch Need for Speed Shift einordnen. Die Fahrer selbst sind wie die Motorräder sehr schön detailliert dargestellt und die Animationen dieser Boliden samt ihren Fahrern sind sehr schön anzusehen, ebenso sind die Strecken und auch das Nachtrennen nett gestaltet. Jedoch sind die Effekte und die Umgebung sehr steril. Hier kommt kaum Renngefühl auf.

Soundmässig ist der Sound nett, die Musik noch das beste und der Kommentar eine Katastrophe. Nicht nur in den Menüs muß dieser Euere Entscheidung jeweils nennen, nein auf der Strecke ein "Das hat weh getan!" ist wirklich nicht sehr echt nachempfunden und schreit schnellstens diesen auszustellen.