Killzone 2


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René Leitner für gamefeature.de

In "Killzone 2" verlagert sich der Krieg der ISA gegen die Helghast auf den Helghast-Heimatplaneten. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Sev, einem kriegserfahrenen Veteranen der ISA-Spezialeinheit Alpha Squad. Der Auftrag: Pyrrhu, die Hauptstadt von Helghan, sichern. Aber wie es in Shootern generell der Fall ist, läuft nicht alles nach Plan. Nicht nur die unerwartete, erbitterte Gegenwehr der verbliebenen Helghast-Truppen überrascht die ISA. Auch die feindliche, karge Umgebung, die die Helghast sich zum militärischen Vorteil gemacht haben, erschwert die Mission. "Toughe Kerle brauchen auch toughe Aufgaben", denke ich mir. Also nichts wie ran zur Waffenausgabe und mit Messer, Revolver und Sturmgewehr ausgerüstet ins Landungsschiff. Und nun geht es auch schon los. Ein tolles Intro, bei welchem uns (mir und den KI Kameraden) schon beim Landeanflug die Kugeln und Schrottteile der abgeschossenen Landungsschiffe (samt Kameraden) um die Ohren fliegen. Schnell raus aus dem Ding und Deckung suchen, bevor die Action so richtig losgeht.

Als erstes fällt natürlich die Grafik auf. Diese ist sehr gut und bietet alle Möglichen Feinheiten, welche man sich von einer PlayStation 3 erwartet. Alles läuft flüssig und die Details sehen wirklich toll aus. Nur ab und zu gibt es kleine Grafikfehler wie z.b. nach dem Abfeuern der Waffe, in der Luft stehende Patronenhülsen. Das war aber nur sehr selten der Fall und hat den Spielspass nicht gestört. Es sei bei einem Produkt wie diesem aber trotzdem erwähnt. Denn immerhin handelt es sich um den derzeitigen Egoshooter-Vorzeigetitel von Sony.  Die unterschiedlichen Level sind auch sehr gut dargestellt. Ob man in Städten, im Ödland oder eines Raumschiffes unterwegs ist, alles ist stimmig und sorgt für ein tolles Setting. Leider ist das Spiel Shooter-typisch sehr linear gehalten, aber die bis ins Detail durchdachten Kampfschauplätze machen das wieder gut. Zusammen mit der tollen Soundkulisse und der Hintergrundmusik kommt eine Stimmung auf, wie ich sie bei einem Shooter für Sony´s Konsole noch nie erlebt habe.

Das Gameplay wurde ebenfalls sehr gut durchdacht. Am Anfang der Schlacht stehen uns natürlich noch leichtere Gegner gegenüber, und man bekommt während der ersten Minuten auch ein Tutorial um sich an die Steuerung zu gewöhnen. Die auswählbaren Standardbelegungen unterscheiden sich von den meisten gängigen Shootern, und auch meine Lieblingsbelegung war nicht zu modifizieren. Dennoch bekommt man schnell ein Gefühl dafür und nach kurzer Zeit denkt man auch gar nicht mehr darüber nach. Das Zielen mit dem Fadenkreuz ist eine Spur zu ungenau, aber auch daran gewöhnt man sich und am besten ist es sowieso über Kimme und Korn bzw. die optischen Vergrößerungen zu Zielen.

Dass Gegner nicht mehr nur Kanonenfutter sind ist bei Games keine Neuerung, die Helghast sind aber Gegner der ganz üblen Sorte. Denn sie gehen nicht nur in Deckung und wechseln diese auch bei Bedarf, sie sind auch ausgezeichnete Schützen und Meister der Handgranate. Sie schrecken auch nicht davor zurück bei kurzer Distanz mit dem Messer oder dem Gewehrkolben auf einen loszustürmen. Natürlich steht uns diese Variante auch zur Verfügung, jedoch empfiehlt es sich aus der Deckung heraus zu agieren um nicht in Dosen als Futter für Helghanhunde zu enden. Doch Vorsicht, nicht jede Deckung hält allen Waffen stand. In den meisten Leveln zieht man auch zusammen mit einem oder mehreren KI-Kameraden in die Schlacht. Im Gegensatz zu den Helghast sieht es mit der Intelligenz unserer Kameraden nicht so positiv aus. Sie sind zwar nicht dumm wie Brot, aber ich habe mich des Öfteren gefragt wo sie ihre Soldatenausbildung gemacht haben. Unzählige Male musste ich sie wiederbeleben und habe dabei heldenhaft mein eigenes Leben riskiert. Sie waren zwar kein wirklicher Ballast, aber kampftechnisch auch keine Hilfe.

Selbstverständlich stehen dem ISA Soldaten und neben den Standardwaffen auch andere zur Verfügung. Von Granatwerfern und Schrottflinten, bis zum Schafschützengewehr und einer Energiewaffe, gibt es alles was der Soldat der Zukunft benötigt um sich im Kampf erfolgreich durchsetzen zu können. Jeweils 3 Waffen (Messer, Pistole/Revolver, Sturmgewehr/etc.) kann man transportieren. Natürlich kann man Waffen getöteter Gegner aufsammeln und man findet auch immer offen Waffenschränke mit allerlei nützlichen Krachmachern und dazugehöriger Munition. Man wird in einzelnen Missionen sogar zum Panzerfahrer, Flakschützen und Pilot eines Mechs. Diese Sequenzen sind zwar nicht sehr lange, lockern das Spiel aber sehr gut auf um nicht in eine Einheitsballerei abzudriften.

Doch nicht nur im Singleplayer macht das Spiel eine Menge Spaß. Nein, auch im Multiplayer geht so richtig die Post ab. Man kann sogar 2 Soldatenklassen kombinieren um z.b. einen Scout-Medic zu spielen. Doch bevor man sich in die Schlacht stürzt hilft es ungemein sich die Maps anhand von Schlachten gegen Bots einzuprägen. Danach kann man sich in der sogenannten "Kriegszone" mit bis zu 31 anderen Spielern auf 8 Maps messen. Es erwarten den Spieler die gängigsten Modi wie z.b. "Deathmatch" und "Capture the Flag" Varianten und natürlich gibt es auch in diesem Spiel wieder viele Dinge Freizuschalten, und wie im Singleplayer auch viele Trophäen zu erspielen. Leider gibt es im Spiel aber keinen Coop-Modus, obwohl gerade dieser in Anbetracht der im Singleplayer meist vorhandenen KI-Kameraden durchaus einen Sinn gemacht hätte.


Als Abschluss bleibt mir nur noch zu schreiben, dass "Killzone 2" das zurzeit beeindruckendste Egoshooter-Erlebnis der PlayStation 3 darstellt. Kommende Titel dieses Genres werden sich definitiv mit  diesem Spiel messen müssen, und sehr wahrscheinlich werden in der nahen Zukunft die meisten scheitern.

 
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