Resistance 2


Rene Leitner für GameFeature.de
 
Die Handlung rund um den Protagonisten Sergeant Nathan Hale spitzt sich in Resistance 2 weiter zu: Nachdem er die Londoner Kommandozentrale der außerirdischen Bestien vernichten konnte, kehrt Hale in die Vereinigten Staaten zurück und wird Teil des „Sentinel“-Projekts, einer Geheimorganisation, die von der amerikanischen Regierung entwickelt wurde, um sich gegen den bevorstehenden Angriff der Bestien zu wappnen. Als die Chimera einen totalen Luftangriff auf die Küsten im Westen und Osten starten, werden Hale und die Sentinels an der vordersten Front, als Speerspitze für die Gegenoffensive eingesetzt.

Resistance: Fall of Men war meines Wissens nach der erste Ego-Shooter für die PS3 und war lange Zeit das Maß aller Dinge in Sachen Grafik und Gameplay. Resistance 2 setzt nahtlos daran an. Das Gameplay an sich hat sich nicht stark verändert. Es gibt allerdings eine Vielzahl neuer Feinde und neue noch furchterregendere Endgegner. Nach wie vor kann man die Waffen von getöteten Gegnern einsammeln und nach wie vor kämpft man sich mit maximal 2 Waffen am Körper durch einen alternativen Geschichtsverlauf der 50er Jahre. Das mag klingen nach einer verbesserten Version des Vorgängers, was natürlich in einem gewissen Maß auch der Fall ist, allerdings bietet die zugegebenermaßen nicht gerade üppige und oft lieblos erzählte Geschichte genug Gründe um die Action ins Laufen zu bringen, und man findet natürlich komplett neue Schlachtfelder vor.

Die Steuerung ist wie die vom Vorgänger wirklich sehr angenehm und selbst wenn man den ersten Teil nicht gespielt hat findet man sich sehr schnell damit zurecht. Das Zielen mit dem Fadenkreuz ist sehr genau und die Kreaturen dadurch auch schneller Dosenfutter. An sich ist das ganze Gameplay sehr ausgewogen. Der Schwierigkeitsgrad steigert sich kontinuierlich und es gab für mich auch nie wirklich unfaire Passagen. Auch finde ich das die Speicherpunkte gut und fair platziert wurden. Die Endgegner sind mit der richtigen Taktik gut zu bezwingen und man hat mit der Steuerung jederzeit das Gefühl Herr der Lage zu sein. Mit diesen Voraussetzungen macht es wirklich Spaß den Singleplayer-Modus durchzuspielen.

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Die Grafik läuft flüssig und auch die Details sind gut gemacht. Egal wie viel Action am Bildschirm abging, es sind mir keinerlei Ruckler oder irgendeine Art von Slowdown aufgefallen. Die Kreaturen wirken noch realer und bösartiger. Sie sind sehr schön dargestellt und natürlich hat jede Gegnerart unterschiedliche Kampfstile. Vor allem die riesigen Endgegner wirken optisch absolut großartig und werden jedem in Erinnerung bleiben. Die Level sind größer und bieten noch mehr Möglichkeiten für Kämpfe mit den Außerirdischen. Auch die unterschiedlichen Areale sind schön gestaltet und sehr abwechslungsreich. Von Waldlandschaften und verlassenen Städten bis hin zu unterirdischen Gängen findet man in Resistance 2 alles was man sich in so einer Handlung vorstellt. Leider sind die Level trotzdem sehr Linear und man hat nicht wirklich die Möglichkeit viel zu erkunden.
 
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Durch die Soundkulisse kommt wirklich gute Stimmung auf, und das mitunter plötzliche erscheinen der Bestien tut ihr übriges um diese noch zu verstärken. Leider ist meiner Meinung nach die Synchronisation nicht so gut gelungen. Die meisten Dialoge wirken ziemlich gefühllos auf mich. Leider hätte die KI der Gegner noch mehr Aufmerksamkeit verdienen können. Zwar wissen diese wie man dem Helden so richtig einheizt und suchen auch Deckung, aber ein gezieltes Angreifen wäre mir nicht aufgefallen. Es scheint als ob die Kreaturen oft ohne Rücksicht auf Verluste sofort loslegen sowie sie den Spieler erblicken.
 
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Man merkt das das Entwicklerstudio sehr viel Wert auf den Multiplayer-Modus gelegt hat. Es gibt zwar die üblichen Spielmodi wie z.b. Team Deathmatch und  Deathmatch sowie Core Control und Skirmish in welchen sich mitunter bis zu 60 Spieler gleichzeitig auf dem Schlachtfeld aufhalten, mich hat aber vor allem der Koop-Modus begeistert. Man kann zwar nicht die Singleplayerkampagne zusammen spielen, aber auf die bis zu 8 Spieler warten 3 unterschiedliche Klassen (Soldat, Scharfschütze, Sanitäter) und Level die sich bei jedem neuen Anlauf leicht verändern. Das macht sehr viel Spaß und hilft zusammen mit den beliebten PS3-Trophäen und jeder Menge freispielbarer Extras die Langzeitmotivation zu steigern.


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Resistance 2 bietet eines der besten Egoshooter-Erlebnisse auf der PlayStation 3. Sony Computer Entertainment und Insomniac Games haben bewiesen dass man keinen MasterChief benötigt um einen wirklich tollen Egoshooter für Konsolen abzuliefern. Actionfans sollten dieses Spiel unbedingt zocken.
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