Everybody's Gone to the Rapture


 

Offizielle Produktbeschreibung:

Das von der idyllischen, englischen Landschaft umgebene Dorf Yaughton in Shropshire ist völlig verlassen.
Vergessenes Kinderspielzeug liegt auf dem Spielplatz, der Wind weht Quarantäne-Broschüren über den stillen Kirchhof. Seltsame Stimmen ertönen über den Äther, während vergessene Wäschestücke bewegungslos an der Leine hängen.
 
 
Du bleibst in dieser verlassenen Welt zurück und setzt mit den Erinnerungsfragmenten derjenigen, die ihr Leben verloren haben, das Geheimnis hinter der Apokalypse Stück für Stück zusammen.
In diesem von The Chinese Room erschaffenen Spiel, das den nichtlinearen Erzählstil ihres preisgekrönten Werks Dear Esther verfolgt, bestimmen deine Entscheidungen und Entdeckungen über dein Abenteuer.
 
 
 
Hannahs Fazit:
Dieses Spiel könnte man wohl eher als interaktive Geschichte bezeichnen, denn das einzige, was wir wirklich tun ist zu laufen. Dabei möchten wir herausfinden, was mit unseren Mitmenschen passiert ist, denn wir scheinen der letzte Überlebende nach der Apokalypse zu sein. Dabei müssen wir die Story rekonstruieren, indem wir an spezielle Orte kommen. Das Einzige, was uns ein wenig die Richtung vorgibt, ist ein mysteriöses Licht. Wir erfahren viel über die Einwohner und deren Hintergrundgeschichten, die auf eine sehr eigene und spannende Weise erzählt werden. Die Atmosphäre ist grandios und das Spiel arbeitet sehr viel mit Lichteffekten. Der Soundtrack unterstreicht die Atmosphäre zu jeder Zeit. Was man sich jedoch gewünscht hätte, wären zumindest ein paar Rätsel oder die Möglichkeit etwas aufzuheben. Erzählerisch ist es aber ganz großes Kino und so sollte man sich vorher bewusst sein, ob man eher auf gut erzählte Geschichten steht oder doch lieber etwas mehr interagieren möchte.
 
 

Hannah & Sebastian für GameFeature.de


UNSERE WERTUNG:
 

74%


 

PRO
+ stimmungsvolle Atmosphäre
+ toll erzählte Geschichte
+ innovatives Gameplay



CONTRA
- keine Rätsel
- wenig Interaktion