Need for Speed Shift (PSP)


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René Leitner für GameFeature.de

Need for Speed: Shift ist derzeit eines der besten Autorennspiele für PC, PS3 und Xbox 360. Doch wie sieht es mit der Handheld-Version aus? Kann auch sie überzeugen? Um ehrlich zu sein, nicht so ganz. Doch beginnen wir einmal mit der, nennen wir es einmal so, Geschichte. In Need for Speed: Shift für die PSP geht es um illegale Autorennen die legalisiert wurden und nunvor Kameras ausgetragen werden. Die Streetracer waren schnell einverstanden und die besten der besten ernannten sich selbst zu Kings. Als Spieler macht man sich nun daran selbst einer dieser Kings zu werden. Um der allergrößte zu werden muss man im laufe des Spiels gegen 10 andere antreten und in verschiedenen Disziplinen schlagen. Der Karrieremodus nennt sich World Tour, aber es kann natürlich auch im Quickrace ganz einfach losgefahren werden. Allerdings gibt es ja nach Fortschritt in der World Tour mehr Autos und Strecken für die schnellen Rennen.
 
Nach dem erstellen eines Fahrerprofils kann’s auch schon losgehen. Autos kann man jedoch nicht kaufen, sondern man beginnt mit einem und schaltet die anderen durch das Gewinnen der verschiedenen Events. Das hilft einem später dabei das richtige Auto für die richtige Rennvariante zu nehmen. Auch das Tunen ist nicht möglich. Die einzige Möglichkeit sein Auto zu verbessern besteht darin, oft mit einem bestimmten Auto zu fahren. Dadurch erhält man Loyalitätspunkte, welche nach und nach z.B. bessere Motoren und Reifen Freischalten. Jedoch kann man die Optik der Autos durch neue Lackierungen und Sticker verändern. Zwar kann man Need for Speed: Shift auf der PSP mit seinen Freunden zocken und somit das Spielerlebnis erweitern, jedoch nur im Ad-Hoc Modus. Einen richtigen Online Multiplayer gibt es nämlich nicht.
 

Die Rennevents sind sehr Zahlreich. Insgesamt stehen 14 Varianten zur Verfügung: Checkpoint-Challange, Eliminator, Drift-Challange, Duell, Touge, Grand Prix, Sprint, Grip-Rennen, Enduro, Checkpoint-Race, Zeitfahren,  Radarfalle, Jagd: Verfolger und Jagd: Ausreißer. Doch für alle gilt das gleiche: Während bei den anderen Shift-Versionen vor allem der hohe Realismus im Vordergrund steht, sind die Rennen bei der PSP –Version sehr Arcadelastig. Auch Unfälle haben so gut wie keinen Einfluss auf das Rennen. Zwar verliert man etwas Zeit, das war es aber auch schon. Auswirkungen auf das Fahrverhalten gibt es nicht, ebenso wenig wie ein Schadensmodell. Zwar sieht man bei heftigeren Chrashes eine nette Zeitlupensequenz und Schäden am Fahrzeug, aber danach ist das Auto wie durch Geisterhand repariert und man kann weiter fahren. Durch die recht gut gelungene Steuerung kann man aber Unfällen gut aus dem Weg gehen und bewegt seinen Wagen ziemlich sicher durch die Strassenschluchten.
 
Die Grafik sieht insgesamt sehr hübsch aus. Zwar habe ich auf der PSP schon schöneres gesehen, aber dafür läuft alles ohne Texturfehler, Pop-Ups oder andere Grafikfehler ab. Und gerade durch dieses flüssige Darstellen kommt das Geschwindigkeitsgefühl gut rüber. Soundtechnisch bietet das Spiel nichts ausergewöhnliches. Die Motoren klingen zwar nur OK aber auch hier hat man schon besseres gehört. Dafür sind aber die Lizenzierten Songs der Hintergrundmusik wirklich gut und man hat die Möglichkeit die Hintergrundmusik mit eigenen MP3 Files zu Personalisieren. Leider ist aber die Gegner-KI nicht sonderlich gut ausgefallen. Die Fahrer bleiben Ihrer Linie treu und es scheint als warten sie gerade zu darauf überholt zu werden. Auch die verschieden Strecken ähneln sich zu sehr. Man hat des Öfteren den optischen Eindruck als habe man die Strecke schon öfter befahren, obwohl man auf einem anderen Kurs ist und ab und an auch Sehenswürdigenkeiten des Veranstaltungsortes zu sehen sind.
 

Insgesamt ist Need for Speed: Shift für die PSP ein Arcaderacer wie es viele andere gibt. Zwar ist das Renngeschehen sehr flüssig und vermittelt gut die rasanten Geschwindigkeiten mit denen die Fahrzeuge unterwegs sind, Langzeitmotivation kommt unter anderem durch die fehlenden Kauf- und Tuningmöglichkeiten sowie dem nicht vorhandenen Online-Multiplayer leider aber auch nicht wirklich auf. Ebenso frage ich mich warum der Titel den Beinamen „Shift“ trägt. Denn mit den Versionen für die anderen Plattformen hat dieser nichts gemeinsam.

 
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