PES 2010 PSP


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René Leitner für GameFeature.de

Nach dem tollen Pro Evolution Soccer 2010 für die PS3 und den PC habe ich mich natürlich auch auf die neue PSP-Version gefreut. Aber auch bei der Version für den Handheld sind die Veränderungen nicht so extrem ausgefallen wie man sich das gedacht hatte und eigentlich hat sich nicht viel verändert. Waren bei der PS3 die Ladezeiten wirklich schnell, so hat man bei der Version für die PSP das Gefühl als schlafe man ein. Ganz kurz gesagt, es wird viel und stellenweise auch lange geladen. Doch trotz der langen Ladezeiten und dem Mangel an wirklich innovativen Neuerungen ist auch diese Version gut gelungen.
 
Leider muss man sagen, dass bei PES für die PSP trotz einiger neuer auch noch immer sehr viele offizielle Lizenzen fehlen. Dafür ist auch hier die deutsche Nationalmannschaft am Start. Und hier ist auch schon eine kleine Verbesserung zu sehen. Die Spieler sehen wirklich sehr schön aus. Auch die Spieleranimationen sind gut gelungen. Sonst ist leider alles sehr abgespeckt. Auch bei den Sounds gibt es leider eines zu verbessern. Eine richtige Stadionatmosphäre kommt selten auf. Zu monoton sind die Fangesänge und die Kommentatoren sind sehr selten zu hören. Vielleicht sind sie ja durch die hübschen Spielerfrauen abgelenkt.

 


Trotz langer Ladezeiten und fehlenden Lizenzen gibt es wie bei den Versionen auf der PS3 und dem PC etwas das fast alles wieder gutmacht, das Gameplay. Die Spieler lassen sich wirklich sehr gut steuern und auch die verschiedensten Schuss- und Passvarianten sind sehr schnell erlernt. Die Neuerung die Torhüter bei Bedarf manuell zu bewegen wurde aber nicht auf die PSP-Version übertragen. Ebenso fehlt die 360-Grad-Steuerung. Aber bei der Ballphysik zeigt PES 2010 wieder wozu es in der Lage ist. Ob Schuss, Pass, flach oder hoch, der Ball bewegt sich auch hier sehr realistisch und auch Stangenschüsse oder ähnliches sehen sehr echt aus.

In Pro Evolution Soccer 2010 für die PlayStation Portable gibt es natürlich auch die unterschiedlichsten Spielvarianten. Neben Liga- und Pokalmodi gibt es natürlich auch wieder einen Meisterschaftsmodus. Ich spiele aber auch auf der PSP am liebsten den „Werde zur Legende“-Modus. Hier habt Ihr die Möglichkeit zuerst Euren eigenen Spieler zu erstellen um danach Euren Spieler vom kleinen Verein bis zu Weltspitze zu bringen. Die Gegner-KI ist in allen Modi gut gelungen und je nach Schwierigkeitsgrad eine richtige Herausforderung. Auch die KI der Teamkollegen ist gut gelungen. Das alles fördert natürlich den Spielspaß und die Langzeitmotivation.

Renés Meinung:
Für mich ist jedoch der Mehrspielermodus ein großes Manko. Zwar kann man zu zweit via Ad-Hoc zocken, einen richtigen Onlinemultiplayer gibt es aber nicht. Das finde ich sehr schade, vor allem da es auf der PSP via WLan sicher sehr viel Spaß machen würde sich mit Spielern aus der ganzen Welt zu messen. Sollte man also keinen Freund mit PSP und PES 2010 haben, ist dieser Modus ganz einfach nutzlos. Dafür gibt es einen Systemlink mit welchem man Daten mit der PlayStation 2 Version austauschen kann. Warum man nicht auch einen Link für die PS3-Version integriert hat ist mir allerdings schleierhaft.

Trotz einiger Mängel und der Tatsache dass sich nicht wirklich viel verändert hat, ist Pro Evolution Soccer 2010 für die PSP ein tolles Spiel. Ob es genug bietet um für Besitzer der Vorgängerversion interessant zu sein wage ich zu bezweifeln. Diese sollten das Spiel antesten und sich Ihre eigene Meinung bilden. Für Zocker die bis jetzt noch kein PES auf der PSP ihr Eigen nennen konnten und mit dem Fehlen der Lizenzen kein Problem haben stellt das Spiel eine tolle Möglichkeit dar Ihrer Fußballleidenschaft auch unterwegs frönen zu können.