Blackguards Vorstellung der Charaktere


Blackguards ist dunkel, Blackguards ist düster, Blackguards ist anders: Die Story des kommenden turnbased RPG von Daedalic Entertainment entführt Spieler in eine Welt, in der selbst die Spielercharaktere – sonst oft strahlende Helden – Schwerstkriminelle sind. Heute stellt Daedalic Entertainment einige der Bösewichter näher vor, die der Spieler unter Kontrolle bringen muss:

Den Anfang macht natürlich der vom Spieler selbst erschaffene, eigene Charakter. Bevor Spieler in die Story von Blackguards einsteigen, definieren sie Geschlecht, Namen und Charakterklasse ihres „Helden“. Zur Auswahl stehen drei Archetypen – Krieger, Jäger, Magier – die einen schnellen Einstieg in das auf den Regeln des Rollenspielsystems Das Schwarze Augen basierende rundenbasierte RPG ermöglichen. DSA-Profis können aus den Archetypen jedoch leicht eine Vielzahl von weiteren Charakterklassen herausleveln.

 

Als Abkömmling einer reichen Neethaner Händlerfamilie lebte der Spielerheld ein unbekümmertes und recht faules Leben im Kreis seiner Freunde. Dazu zählte auch und allen voran Grafentochter Elanor. Durch seine enge Freundschaft zu ihr war der Spielerheld ein gern gesehener Gast, auch wenn er’s mit dem Arbeiten nicht so genau nahm, und lieber versuchte, sein Leben zu genießen.
Zu Beginn von Blackguards wird der Spieler Zeuge, wie eine grausame Bestie Elanor zerfleischt – obwohl die Spielerfigur noch versucht, die Grafentochter zu retten, ist alles zu spät: Wenig später ist zwar der wütende Wolf besiegt, Elanor aber tot – und die Spielerfigur von Gardisten, die Augenblicke darauf zur Stelle sind, festgenommen. Im Gefängnis bezichtigt man ihn dann des Mordes, und versucht, ihm durch Folter ein Geständnis zu entlocken – denn der Wolf, von dem der Spieler erzählen wird, kann niemals gefunden werden…

Der Held des Spielers wird zum Tode verurteilt – kurz vor seiner Hinrichtung hilft ihm allerdings Zwerg Naurim zu fliehen: Naurim sitzt im gleichen Knast ein, der Brandstiftung und Mordbrennerei, wiederholten Körperverletzung, Schmuggelei und Volksaufhetzung verurteilt. Er spielt schon länger mit dem Gedanken, auszubrechen – in der Figur des Spielers sieht er einen guten Komplizen.
Naurim ist ein jähzorniger Geselle, der arge Anger Management-Probleme in den Griff kriegen muss. Er ist paranoid und rastlos, träumt häufig (was für Zwerge sehr ungewöhnlich ist) und sieht überall eine merkwürdige Verschwörung. Vielleicht ist es seine Paranoia, die ihn vielen Ereignissen gegenüber recht schmerzbefreit wirken lässt – im Kampf jedenfalls fungiert Naurim als perfekter Tank und Schadenausteiler – ideal nicht nur für Tavernenschlägereien.

Auf der Flucht hilft ebenfalls Zauberer Zurbaran – der als dritter Spielcharakter fungieren wird. Zurbaran war seit seiner Geburt Sklave eines al’Anfanischen (=südländisch-dekadenten) Granden aus dem Hause Florios. Als man seine magische Begabung entdeckte, wurde er von seinem Herrn in die magische Ausbildung an der Akademie zu Al’Anfa geschickt, der darin die Möglichkeit sah, sich einen fähigen und billigen Leibmagier anzulernen.


Zurbaran gelang jedoch die Flucht. Wenig später brachte ihn allerdings eine Affäre mit einer Baroness – der Magier hält sich für so etwas wie den größten Frauenhelden aller Zeiten – und der Giftmord an deren Gatten in just das gleiche Gefängnis und just die gleiche Todesmeile, in der auch unser Held einsitzt. Neben der Giftmischerei wird Zurbaran auch der Verführung zum Ehebruch, des schweren Betrugs, der Hochstapelei und der Spionage bezichtigt.

Als ehemaliger Sklave im Haushalt eines al’anfanischen Granden bekam Zurbaran allen Luxus vorgelebt, den das Leben so bieten kann – nun, in Freiheit, möchte er selbst in den Genuss des leichten Lebens kommen. Geld, Badehäuser, Sklaven und Frauen – so liest sich seine Wunschliste. Zurbaran hat sich kurzerhand selbst zum Granden erklärt, und gibt sich reich und weltgewandt – ohne jedoch tatsächlich über die nötigen finanziellen Mittel zu verfügen.

Und so ist sein Auftreten nicht das einzig Falsche, das der Magier seinem Gegenüber vermittelt – Treueschwüre sind für ihn nur Worte, insbesondere, wenn er sie im Augenblick der Leidenschaft flüstert oder hört.
Und so lebt er in den Tag hinein in dem Glauben, dass alles ihm gehören kann. Dafür geht er über Leichen – insbesondere, wenn Frauen im Spiel sind. Dann und wann blitzt jedoch ein Funken Hilfsbereitschaft in ihm auf.
Spielerisch wartet Zurbaran mit starken magischen Fähigkeiten auf, die dem Spieler sehr oft zugute kommen.

Ebenfalls über starke magische Fähigkeiten verfügt Aurelia, eine horasische Hexe, die schon in Kindheitstagen mit der Figur des Spielers befreundet war. Aurelia pfeift auf Regeln – und das bringt sie immer wieder in starke Schwierigkeiten, wie auch die Spieler feststellen werden. Unter anderem wird Aurelia wegen Schwarzhexerei, Unsittlichkeit und Erregung öffentlichen Ärgernisses gesucht.

Nicht zu den vom Spieler gesteuerten Charakteren zählt Lysander – der wohl engste Vertraute des Helden, und Liebhaber Elanors. Spieler ergründen die Freundschaft ihres Helden zu Lysander in Flashback-Szenen, die sich über den Spielverlauf verteilen. Lysander ist Verhörführer während der Folterung des Spielercharakters im Neethaner Gefängnis – das passt so gar nicht zur sonstigen Beziehung…

In Kürze wird Daedalic Entertainment weitere Charaktere aus Blackguards vorstellen – Böse und noch Bösere…

Blackguards erscheint im November 2013 für den PC und Mac.

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