The Lost Child - 3.7 out of 5 based on 3 votes
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The Lost Child

 

Offizielle Produktbeschreibung:
Der okkulte Journalist Hayato Ibuki untersucht eine Reihe mysteriöser Selbstmorde in Tokio. Bei seinen Ermittlungen begegnet er einem geheimnisvollen Mädchen, das ihm ein magisches Gerät übergibt, das es ihm erlaubt himmlische und arkane Kreaturen einzufangen. Hayato wird in eine Welt jenseits seiner eigenen hineingezogen, in der schreckliche Dämonen und himmlische Wesen leben. Er muss die Dungeons, die sogenannten Layers erkunden und das Rätsel des Gerätes lösen. Wohin ihn auch seine Reise führen wird, es könnte das Schicksal unserer Welt verändern.
 

GameFeature Wertungsbereich:
 

56%

PRO

CONTRA

+ japanische Synchro

- fade Gestaltung von Charakteren und Dämonen

+ anspruchsvolles Kampfsystem mit taktisch anwendbarem Stärken- und Schwächesystem

- Story komplett generisch und wenig sympatische Charaktere

 

- strategische Nutzung der Dämonen und deren Skills wenig ausgereift

 

- Abklatsch von Shin Megami Tensei

 

 


Antjes Fazit:

Bei The Lost Child habe ich eine kurze flammende Hoffnung verspürt einen kleinen Schatz gefunden zu haben. Enoch und Lucifel aus El Shaddai kreuzten meinen Weg und da dies eins meiner Lieblingsspiele aus dem Jahr 2011 war, dachte ich hier vielleicht einen indirekten Nachfolger gefunden zu haben. Doch Fehlanzeige! The Lost Child ist lediglich ein Spin-off, das zwar auch mit gefallenen Engeln, Dämonen und Gott zu tun hat, aber weniger mit kreativer Umsetzung und künstlerischer Darstellung, wie es El Shaddai gemacht hat. Stattdessen haben wir ein generischen Dungeon Crawler mit einem blassen Protagonisten. Dieser muss gegen Dunkle Mächte als Auserwählter kämpfen,… gähn, indem er Dämonen einfängt und sich zu Untertanen heran erzieht. Das alles haben wir auch schon mal bei Shin Megami Tensei gehört und tatsächlich ist The Lost Child einfach nur ein Ripoff dieser Serie. Das einzig Spannende ist nämlich wirklich das Einsammeln der Dämonen und die Kämpfe, die noch einen gewissen Anspruch abverlangen. Auch das Leveln und Weiterentwickeln der Dämonen verlangt einiges an Überlegungen ab, aber sonst ist wenig Anspruchsvolles in dem Spiel zu finden. Es erfindet das Rad halt nicht neu, aber ich hätte mir zumindest ein bisschen mehr frischen Wind gewünscht, zumindest was die Story betrifft. Vielleicht waren auch meine Erwartungen zu hoch nach dem Erscheinen von Enoch und Co., aber außer einem 0815 Dungeon Crawler bekommt man bei The Lost Child nicht viel mehr geboten.